Über mich

Ich bin Nadja, 37 Jahre alt, Mama eines 4-jährigen Sohnes, Frau eines wundervollen Mannes und überzeugte Patchworkerin. Im Jahr 2004 habe ich meine Ausbildung als Kinderpflegerin abgeschlossen und arbeite seit nun 14 Jahren mit Kindern. Lange Jahre in Kitas und zuletzt – vor meiner Schwangerschaft – in einer reinen Krippeneinrichtung. Seit 2017 arbeite ich als Tagesmutter und begleite die mir anvertrauten Tageskinder bindungs- und beziehungsorientiert.

Lange habe ich nicht hinterfragt, was mit den Kleinsten unter uns passiert, bis es dann irgendwann Säuglinge waren, die von uns in der Krippe betreut wurden, und denen keiner mehr von uns gerecht werden konnte. Als ich dann selbst schwanger wurde, veränderte sich mein Blick und ich fing an, Bücher über bindungs– und beziehungsorientierte Begleitung von Kleinkindern zu lesen.

Ich, die mir nie vorstellen konnte, dass mein Kind mal bei mir im Bett schläft, wurde plötzlich zur Familienbett-Mama mit Einschlafbegleitung unseres Sohnes. Begriffe mit denen ich vorher nichts anfangen konnte, integrierten sich in unser, in mein Leben.

Plötzlich wurden Wörter wie autonom, selbstständig, selbstbewusst und freidenkend ganz wichtig für mich, und ich wünschte mir ganz stark, dass ich all das meinem Sohn mit in sein Leben geben darf.

Um diesen neuen Weg mit unserem Sohn gehen zu können, musste ich mich noch mehr öffnen und mich auch auf eine innere Reise zu mir selbst begeben.

Meine Herzensarbeit

Was passiert, wenn wir uns für einen neuen Weg öffnen, für eine neue Haltung gegenüber unseren Kindern?

Dann haben wir die riesige Chance mit unseren Kindern in BEziehung zu kommen und sie als gleichwertige, kleine Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Viele Eltern wünschen sich heute genau dies. Doch oft stoßen wir im Umgang mit unseren Kindern an unsere eigenen Grenzen, die sich durch unsere eigene erlebte und erfahrene ERziehung oft schwer aushalten lassen. Und dann reagieren wir genauso, wie wir es in unserer Kindheit erfahren haben – auch, wenn wir diese nicht so weitergeben möchten.

Genau dies wollte ich für mich und unseren Sohn nicht mehr. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht, um Handlungsalternativen zu erhalten. Diese fand ich in der bindungs- und beziehungsorientierten Pädagogik nach Katia Saalfrank.

Wie also kann ich meine Haltung verändern, wenn es doch oft so schwer ist?

Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass hinter jedem kindlichen Verhalten ein Bedürfnis, wie auch eine Emotion steht, wird es unmöglich, nicht hinter das kindliche Verhalten zu schauen. Denn dann können wir das Verhalten verstehen. Oft reicht es schon aus, wenn wir unsere Perspektive wechseln, damit mehr Ruhe in den Alltag einkehrt und ein entspanntes Miteinander entstehen darf.

In meinen Kinder-Besser-Verstehen Kursen möchte ich euch mein Wissen, das ich in meiner bindungs- und beziehungsorientierten pädagogischen Grundausbildung erfahren und erleben durfte, weitergeben.

Ich spüre jeden Tag, wie wichtig es für mich ist, mit euch als Eltern in Kontakt zu kommen und dieses so wertvolle Wissen in die Welt hinauszutragen. Denn mir ist es ein Herzensanliegen, dass viele oder am besten alle Kinder in dem Wissen groß werden dürfen: „Ich bin gut, so wie ich bin“.

Im Juli 2019 habe ich meine Ausbildung zur bindungs- und beziehungsorientierten Eltern- und Familienberaterin nach Katia Saalfrank abgeschlossen und biete euch jetzt auch Einzelsettings an.

Ich freue mich sehr auf jeden Einzelnen von euch und die gemeinsame Zeit, in der ich euch ein Stückchen eures Weges begleiten darf.